Protestantische Kirche in den Niederlanden - Luthergarten-Test

Protestantische Kirche in den Niederlanden
Protestant Church in the Netherlands



 

Gartenarbeiten? Ein Baum der der weltweiten Verbundenheit Form verleiht.
Am 18. November 2011 wurde unter großer Anteilnahme der Mitglieder der Lutherischen Synode in den Niederlanden ein Baum gepflanzt. Aber warum so viel Interesse für die Gartenarbeit? Antwort: Es geht dabei um einen ganz besonderen Baum. An jenem Tag pflanzte der Generalsekretär der Protestantischen Kirche der Niederlande, Pastor Dr. Arjan Plaisier, eine junge Manna-Esche in die Grünflächen rundum das Niederländische Landeskirchenamt in Utrecht. Schon im Sommer des vorigen Jahres hatte die Lutherische Synodalpräsidentin, Frau Pastorin Susanne Freytag, im Namen der Kirche einen gleichen Baum im Luthergarten in Wittenberg gepflanzt. Der kurzen Einleitung von Pastor Dr. Plaisier, in der er über die Verbundenheit der Protestantischen Kirche mit der Lutherischen Weltfamilie und der Ökumene sprach, folgte eine Ansprache von Oberkirchenrat Norbert Denecke (DNK/LWB), der eigens für die Baumpflanzung in die Niederlande gekommen war. Er betonte den ökumenischen Skopus des Projekts Luthergarten, der sich für ihn eindringlich illustrieren lasse an seiner eigenen „Pflanzerfahrung“: Im Frühjahr war er noch mit der Bischofkonferenz der VELKD zu Besuch in Rom gewesen, wobei auch dort, bei der Basilika Sankt Paul vor den Mauern ein Baum gepflanzt wurde, und nun konnte er bei der Baumpflanzung der Protestantischen Kirche in den Niederlanden zu Gast sein. Sowohl kulturell wie klimatisch, aber auch sicher theologisch und traditionell ein weites Spektrum, das das Projekt Luthergarten umfasst. Zum Abschluss gestaltete die Präsidentin der Lutherischen Synode ein kurzes liturgisches Gedenkmoment zur Baumpflanzung, bevor, gut lutherisch, betonte die Präsidentin, Zeit war für „een hapje en een drankje“, Gespräche bei einem Umtrunk.

Es ist der Partnerbaum der Protestantischen Kirche in den Niederlanden zum Baum Nummer 157 im  Luthergarten in Wittenberg.


Gardening? A tree that expresses worldwide community.
On November 18th, 2011, many members of the Lutheran Synod in the Netherlands were present when a tree was planted in Utrecht. But why so much interest for gardening? Because it was a very special tree that was planted.
The general secretary of the Protestant Church in the Netherlands, Rev. Dr. Arjan Plaisier, planted a young flowering ash in the green area around the churchwide office in Utrecht. Already in July 2010, the president of the Lutheran Synod, Rev. Susanne Freytag, planted a similar tree in the Luther Garden in Wittenberg on behalf of her church. In his introduction, Rev. Dr. Plaisier referred to the connection of the Protestant Church in the Netherlands with the Lutheran world family and ecumenism.
Oberkirchenrat Norbert Denecke of the German National Committee of the LWF came from Hanover to this tree planting. He underlined the ecumenical importance of the “Luther Garden” project, which he illustrated with his own experience of “planting”: In January, he attended the Bishop’s Conference of the GNC/LWF in Rome. During this visit to the Vatican, a tree was planted by the Roman Catholic Church in front of the Basilica St. Paul before the Walls. And now he was a guest at the tree planting of the Protestant Church in the Netherlands. Culturally and climatically, and probably also theologically and traditionally, a wide spectrum is embraced by the “Luther Garden” project.
Finally, the president of the Lutheran Synod celebrated a liturgy for the tree planting before, as the president said Lutherans do, it was time for talks and drinks, „een hapje en een drankje“.

It is the corresponding tree for Protestant Church in the Netherlands, related to the tree number 157 in the Luthergarten in Wittenberg.